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Frauen-Bundesliga
Beide Teams verloren am ersten Spieltag und stehen am Donnerstag bereits unter Druck. Der direkte Vergleich spricht klar für die Gäste aus Hoffenheim.
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Der 1. FC Köln startet mit einem bitteren Rückschlag in die neue Saison. Am vergangenen Freitag kassierten die Kölnerinnen bei Eintracht Frankfurt eine 0:2-Niederlage, bei der Laura Freigang beide Treffer erzielte. Trainerin Britta Carlson sprach von einer "komplett verschlafenen ersten Halbzeit". Besonders die Abstimmung in der neu formierten Fünferkette mit drei Neuzugängen bereitete Probleme.
Ein Kommunikationsfehler zwischen Torhüterin Lisa Schmitz und Neuzugang Kathy Hendrich symbolisierte die defensiven Schwächen. In der zweiten Halbzeit stellte Carlson auf Viererkette um - das stabilisierte die Defensive, doch offensiv blieb Köln harmlos. Immerhin: Topscorerin Sandra Jessen feierte nach Verletzung ihr Comeback.
Auch die TSG Hoffenheim ging am ersten Spieltag leer aus. Gegen Aufsteiger VfB Stuttgart verloren die Kraichgauerinnen zu Hause 1:2. Maximiliane Rall erzielte beide Stuttgarter Treffer und drehte die Partie. Für Hoffenheim, das in der Vorsaison noch Vierter wurde, ein enttäuschender Auftakt.
Hoffenheim beendete die vergangene Spielzeit mit starker Form und 46 Punkten. Die Niederlage gegen den Neuling wiegt schwer und erhöht den Druck vor dem Auswärtsspiel in Köln.
In den letzten sechs Aufeinandertreffen dominiert Hoffenheim diese Paarung deutlich. Vier Siege für die TSG stehen einem Kölner Erfolg und einem Unentschieden gegenüber. Besonders auffällig: In Köln gewann Hoffenheim zuletzt zweimal - 3:0 im Oktober 2024 und 2:1 im November 2025. Beim jüngsten Duell im April 2026 fegte Hoffenheim die Kölnerinnen mit 6:2 vom Platz.
Köln muss die defensive Organisation dringend verbessern. Die Eingespieltheit der Abwehr bleibt das zentrale Problem. Hoffenheim bringt trotz der Stuttgarter Niederlage die höhere individuelle Qualität mit - in der Vorsaison erzielten sie 48 Tore bei 30 Gegentoren.
Beide Teams stehen unter Zugzwang. Ein weiterer Fehlstart könnte die Saisonziele früh gefährden. Hoffenheims Erfahrung und die klare Überlegenheit im direkten Vergleich sprechen für die Gäste, doch Kölns Heimvorteil und der Wille zur Wiedergutmachung könnten die Partie enger gestalten als erwartet.
Geschrieben von
Sarah Müller
Aktualisiert am
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