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Frauen-Bundesliga
Der SC Freiburg empfängt Union Berlin am 2. Spieltag der Frauen-Bundesliga. Beide Teams suchen nach einem holprigen Saisonstart nach Stabilität.
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Der SC Freiburg empfängt am Samstag Union Berlin zum Duell zweier Teams, die in der vergangenen Saison im Mittelfeld der Frauen-Bundesliga landeten. Freiburg schloss die Spielzeit 2024/25 auf Platz acht ab, Union Berlin auf Rang neun. Beide Mannschaften starten mit unterschiedlichen Vorzeichen in den zweiten Spieltag.
Freiburg holte unter dem neuen Trainer Marco Konrad beim 1:1 auswärts gegen den Hamburger SV einen Punkt. Nicole Ojukwu traf per Freistoß, doch die Defensive ließ den Ausgleich zu. Union Berlin dagegen kassierte eine deutliche 1:4-Heimniederlage gegen Bayern München - ein Ergebnis, das die Qualitätslücke zum Meister offenlegte.
Freiburg beendete die Vorsaison mit gemischten Ergebnissen: Ein 5:1 gegen Carl Zeiss Jena und ein 1:1 bei SGS Essen standen einer 2:4-Niederlage gegen Wolfsburg und einem 1:4 bei Leverkusen gegenüber. Union Berlin verlor zuletzt gegen Hoffenheim (0:2) und Frankfurt (2:4), gewann aber immerhin beim HSV (1:0).
Die jüngsten Aufeinandertreffen sprechen eine klare Sprache: In der Vorsaison gewann Freiburg auswärts in Berlin 3:0, das Heimspiel endete 1:1. Freiburg hat in dieser Paarung also keines der letzten beiden Duelle verloren - ein psychologischer Vorteil vor dem Heimspiel.
Union Berlin kassierte zum Saisonstart vier Gegentore und steht auf dem vorletzten Tabellenplatz. In der Vorsaison lag die Mannschaft mit 51 Gegentreffern in 26 Spielen im unteren Bereich. Freiburg muss diese defensive Anfälligkeit der Berlinerinnen nutzen, wenn der erste Heimdreier gelingen soll.
Freiburg hat den Vorteil des Heimrechts und der besseren Bilanz im direkten Vergleich. Union Berlin muss nach dem Fehlstart eine Reaktion zeigen, um nicht früh in den Abstiegskampf zu rutschen. Die entscheidende Frage wird sein, ob Freiburgs Offensive die wacklige Berliner Abwehr knacken kann - oder ob Union die Lehren aus der Bayern-Pleite gezogen hat.
Geschrieben von
Sarah Müller
Aktualisiert am
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