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Tennis
Aryna Sabalenka unterbrach ihr Match bei den US Open, um sich beim Schiedsrichter über starken Marihuana-Geruch im Louis Armstrong Stadium zu beschweren - ein weiteres Kapitel in der Debatte über das Zuschauerverhalten beim Grand Slam.

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Aryna Sabalenka hat bei den US Open für Aufsehen gesorgt, als sie während ihres Zweitrundenspiels gegen Kamilla Rakhimova das Match unterbrach. Der Grund: ein durchdringender Marihuana-Geruch im Louis Armstrong Stadium.
Die Weltklasse-Spielerin wandte sich direkt an den Stuhlschiedsrichter und bat darum, gegen die Belästigung vorzugehen. Der Geruch sei unerträglich stark gewesen.
Sportlich ließ sich Sabalenka nicht aus der Ruhe bringen. Sie erarbeitete sich früh zwei Breakchancen. Rakhimova konnte eine davon mit einem Ass abwehren - doch beim nächsten Punkt schlug Sabalenka zu und sicherte sich das frühe Break.
Sabalenka ist nicht die einzige Spielerin mit Beschwerden. Adrian Mannarino kritisierte ebenfalls das Verhalten der Zuschauer scharf. Besonders stört ihn, dass Fans sich mittlerweile während der Ballwechsel frei bewegen dürfen. Die Atmosphäre habe sich verändert - Lärm und unangenehme Gerüche würden die Spielbedingungen zunehmend beeinträchtigen.
Nicht alle teilen diese Bedenken. Die ehemaligen Profis John Isner und Sam Querrey bezeichneten die Beschwerden als übertrieben. Marihuana-Geruch gehöre in New York schlicht dazu und stelle kein ernsthaftes Problem für die Spieler dar.
Eine Einschätzung, die man durchaus als realitätsfern bezeichnen kann - schließlich müssen die Aktiven unter diesen Bedingungen Höchstleistungen abrufen.
Geschrieben von
Mia Sundström
Aktualisiert am
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